2014_02_19_ueberdachung_terrasse_26

 

[19.02.2014 von B.M.] Lange geplant, jetzt endlich verwirklicht. Diese Information hört sich sicher eher beiläufig an, hatte aber eine entsprechende Vorlaufzeit. Im Vordergrund standen erst einmal die Kosten. Hier wurde schnell klar, dass Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander lagen. Die Summe von 10.000 Euro lag außerhalb unserer Möglichkeiten. Die Kosten für das Vereinsheim von 2007 und der Bau des Kunstrasens in 2011 hat unsere finanzielle Decke sehr stark schrumpfen lassen. Diverse Angebote verschiedener Firmen zwangen uns, die ursprünglich geplante Ausführung zu modifizieren.

 

Hier wurde wieder auf Altbewährtes zurückgegriffen. Die Firma Dirk Treude Bedachung, die uns bereits beim Bau des Daches für unser Vereineinsheim hervorragend unterstützt hatte, brachte auch hier wieder die entscheidenden Vorschläge, in welcher Form die Überdachung im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten gebaut werden kann.

 

 

Unser Vorsitzende Steffen Fastenrodt hatte im Umfeld wieder alles mobilisiert, damit der Bau noch rechtzeitig vor unserer Weihnachtsfeier fertig wurde.

 

Das Anstreicherteam, Heinz Jäne als Chef, mit seinem Auszubildenden Erich Anders im zehnten Rentnerlehrjahr, hatten die Aufgabe die Balken zu streichen. Den Vorstrich hatten bereits Olaf Zepper und Steffen einen Tag vorher erledigt. Allerdings wurden beim zweiten Anstrich diese Arbeiten wegen diverser „Läufernasen“ stark bemängelt. Offensichtlich war da wohl Alkohol im Spiel gewesen, dass durch diverse leerer herumliegender Bierflaschen dokumentiert wurde.

 

Im nächsten Schritt kam unser metallverarbeitendes Team, Thomas und Stephan Räbsch, die bereits u.a. beim Bau der Terrasse,  ihr Können unter Beweis stellen konnten, zum Zug. Hier kam die Überlegung, wetterseitig kein Holz sondern Metallposten zu setzen, um in der Zukunft den Pflege- und Wartungsaufwand so gering wie möglich zu halten, zum Tragen.

 

Parallel zu den Schweiß- und Ausrichtungsarbeiten wurden die zwischenzeitlich trockenen Balken angeliefert, damit am nächsten Tag die Fa. Treude pünktlich beginnen konnte.

 

Zwischenzeitlich wurde Steffen Fastenrodt etwas in Panik versetzt, da wohl zwei Balken etwas zu kurz waren. Verzweifelt suchte er seinen Handspikzettel mit den notierten Maßen. Wenig später kam dann die Entwarnung, da noch die Metallstützen für die Höhenregulierung fehlten.

 

Die Fa. Treude rückte mit einem Viererteam an. Hier sah man sofort, dass Profis am Werk waren. Hier wurden die bereits vorgefertigten Balken nach und nach an die richtigen Positionen gesetzt und nach wenigen Stunden war erkennbar, wie die neuen Terrassen- überdachung aussehen wird. Nachmittags wurden Dachrinne, Regenrohr und die Stegplatten montiert. Mit der untergehenden Sonne war es geschafft. Werkzeuge und restliches Material wurden eingepackt und zurück blieb eine tolle Überdachung genau so wie wir es uns vorgestellt hatten.

 

Jungs, besten Dank, ihr habt wieder einen super Job gemacht. Alle Raucher werden es Euch danken.

 

Fotographisch festgehalten wurden die ganzen Arbeitschritte wieder durch Bernd Müller, der auch bereits die baulichen Maßnahmen von Vereinsheim und Kunstrasen mit seiner Kamera begleitet hatte.

 

Jetzt sind wir noch auf der Suche nach einer kostengünstigen Lösung, wie wir die offenen Seiten der  Terrasse  im Bedarfsfall wetterfest machen können. Viele Ideen liegen schon auf dem Tisch nach dem Motto

 

„Einmal mit Profis“