Sportfreunde Asbachtal-Borussia Derschlag 4:5 (2:3)

 

[26.11.2012 von S.F.] Davor das es knapp werden könnte, wurde bei der Besprechung in Derschlag gewarnt. Es sollte auch so kommen. Die Nerven von Trainer, Betreuer und mitgereistem Anhang wurden auf das äußerste strapaziert. Die Borussen begannen gut, gingen nach einem tollen Treffer von Alexander Haas in Führung. Die währte aber nicht lange, so das Asbachtal ausgleichen konnte. Es war ein Spiel auf Messer und Schneide! Beide Abwehrreihen hatten den Tag der offenen Tür. In unserem Mittelfeld wurden einfache Pässe zu ungenau zugepasst, oder sie landeten direkt beim Gegner. So entstanden immer brenzlige Situationen vor unserem Kasten. 
 

Dann durfte aber der Derschlager Anhang wieder jubeln. Benjamin Heide traf zum 2:1. Asbachtal gab nicht auf, und kam folgerichtig wieder zum Ausgleich. Die Borussen machten zu einfache Fehler im Spielaufbau und brachten so Asbachtal immer wieder ins Spiel zurück. 5 Minuten vor der Pause gelang uns der viel umjubelte Führungstreffer durch Noah Müller. Danach wurden 2-3 hundertprozentige Chancen durch Benni vergeben. Allerdings alle drei mit dem schwachen Fuß. Die Entscheidung wurde vergeben. Halbzeit!
 
In der Halbzeit wurden die vielen Fehler angesprochen, bzw. Trainer Steffen Fastenrodt forderte, jetzt mal nachzulegen, um das Spiel mal ruhiger gestalten zu können. Und tatsächlich wurde die erste Forderung umgesetzt. Saradest Arafat zog aus spitzen Winkel mit der Pike ab, und das Leder schlug am kurzem Pfosten ein. 4:2 Nach einem tollen Solo von Benni erhöhten die Borussen auf 5:2. Eigentlich alles klar, wir konnten uns was zurücklehnen. 20 Minuten Restspielzeit. So dachten vielleicht unsere Spieler auch, so das der Einsatzwille und die Spielbereitschaft immer mehr abfiel. Katastrophale Fehler in allen Bereichen brachten die Gastgeber wieder in die Spur. 3:5 und 4:5 Der Schock stand uns wieder im Gesicht geschrieben.
 
In der letzten Spielminute rettete unser Torwart Enes Zengin mit einem tollen Reflex die 3 Punkte.
 
Fazit: Es war ein tolles Spiel, was gerechterweise keinen Sieger verdient gehabt hätte. Die Borussen müssen noch präziser spielen, bzw. den Kampf über 70 Minuten  erbringen. Positiv war allerdings, dass wir immer wieder zurückkamen. Dadurch bleiben wir mit 12 Pkt. dem Tabellenführer Klaswipper 13 Pkt. im Nacken. Bei einem Spiel weniger winkt sogar die Tabellenspitze.