Satzung des FC Borussia Derschlag 1920/2004 e.V.

 

§ 1: Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1.  Der Verein führt den Namen Fußballclub Borussia Derschlag von 1920/2004 e. V.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Gummersbach – Derschlag und soll in das Vereinsregis­ter beim Amtsgericht eingetragen werden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2: Zweckbestimmung

  1. Zweck des Vereins ist die körperliche Ertüchtigung und sportliche Förderung seiner Mit­glieder, die Pflege von Sportgemeinschaft sowie Beaufsichtigung und Anleitung insbesondere der Jugend bei sportlichen Übungen. Der Verein verfolgt diese gemein­nützigen Zwecke ausschließlich und unmittelbar im Sinne des Abschnitts „steuerbe­günstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral.
  3. Der Verein bekennt sich grundsätzlich zur Ausübung des Sports um seiner selbst wil­len. Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele.

 

§ 3: Mittelverwendung

 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 4: Verbandsanschluss

 

Ergänzend zum Inhalt dieserSatzung und Ordnungen des Vereins gelten für aktive Mitglieder die Satzungen/Richtlinien und Ordnungen für den angeschlossenen Sportverband WD Fussballverband und dessen Dachverband ergänzend.

 

§ 5: Mitgliedschaft

 

5.1) Der Verein besteht aus

    1. Jugendmitgliedern: Jugendlichen unter achtzehn Jahren mit Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s
    2. aktiven Mitgliedern: ausübende Sportler über achtzehn Jahre
    3. inaktive Mitgliedern: natürliche Personen über achtzehn Jahre, die keine Sportart im Verein ausüben sowie Personengesellschaften, Vereine und juristische Personen
    4. Ehrenmitgliedern

5.2) Rechte und Pflichten der Mitglieder

    1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzuneh­men. Sie haben darüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.
    2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlich­keit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§6: Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantrag werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit ab­schließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtetet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzuteilen.
  2. Ummeldungen in der Mitgliedschaft (von aktiver Mitgliedschaft auf inaktive Mitglieder) müssen spätestens drei Monate vor Ende des Geschäftsjahres dem Vorstand schriftlich mit­geteilt werden.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Ver­lust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
  4. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Quartals unter Einhaltung einer einmonatigen Frist gegenüber dem Vorstand er­klärt wer­den.
  5. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung. Ordnungen, des Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschuss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
  6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstüt­zungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 7: Mitgliedsbeiträge

 

Für die Höhe der jährlichen Mitgliederbeiträge ist die jeweils gültige Beitragsordnung maß­gebend, die von der Mitgliederversammlung be­schlossen wird.

 

§ 8 Organe des Vereins

 

Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung

 

§ 9: Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
  • 1. und 2. Vorsitzender
  • 1. und 2. Schatzmeister
  • 1. und 2. Schriftführer
  • Sozialwart sowie der Vorsitzender der Jugendausschusses und sein Stellvertreter
  • Der Vorstand kann bis zu 3 Beisitzer benennen.

 

§ 10: Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

  1. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsord­nung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.
  2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die erste Vorsitzende, der/die Schatz­meister/in und der/die Schriftführer/in. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  3. Beschlüsse des Vorstandes werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei vertretungsberechtigten Vorstandmitgliedern unterzeichnet.
  4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand be­rechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise be­stimmte Vorstandmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

§ 11: Wahl des Vorstands

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Die Mitfglieder des Vorstands werden für die Zeit von 2 Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand ein Ersatz-Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
  2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt alsVorstandsmitglied.

§ 12: Vorstandssitzungen

  1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1, und 2. Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitgleider anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit, jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden (2.Vorsitzender)

§ 13: Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende AufgabenDie Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beratenRechnungslegung für das abgelaufene GeschäftsjahrEntlastung des Vorstands(im Wahljahr) den Vorstand zu wählen über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu wählen
         die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand      berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.
  2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres, einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
  3. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu umfassen:Bericht des VorstandsBericht des KassenprüfersEntlastung des VorstandsWahl des VorstandsWahl von zwei KassenprüfernGenehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltvoranschlags für das laufende Geschäftsjahr, Festsetzung der Beiträge/Umlagen für das laufende Geschäftsjahr bzw. zur Verabschiedung von Beitragsordnungen, Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
  4. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Mitglie­derversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. Spätere Anträge – auch während der Mit­gliederversammlung gestellte Anträge – müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).
  5. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberu­fen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt.
  6. Der Vorsitzende oder der/die Schatzmeister/in leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vor­schlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Ver­sammlungsleiter bestimmen.
  7. Die Mitgliedervesammlung kann besonders verdienstvolle Mitglieder zu Ehrenmitglieder ernennen.

§ 14: Stimmrecht/Beschlussfähigkeit

  1. Stimmberechtigt sind ordentliche und Ehrenmitglieder. Jedes Mitlied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahrs eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenhal­tungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt gestellte Antrag als abgelehnt.
  4. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handzeichen oder Zuruf.
  5. Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreivier­tel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

§ 15: Protollierung

 

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Wochen nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitglie­dern unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle einge­sehen werden.

 

§ 16: Kassenprüfer

 

Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren zu wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsge­mäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Die Kassenprüfer ha­ben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

 

§ 17: Auflösung des Vereins

  1. Bei Auflösung des Vereins/Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke ist das Vereinsver­mögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung durch das Finanzamt aus­geführt werden.
  2. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmit­glieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend beschließt.

Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung am. 30. Januar 2004 beschlossen.

 

Die Gründungsmitglieder des Vereins zeichnen wie folgt:

  1. Herr Manfred Koch ……………………………..
  2. Herr Bernd Müller ……………………………..
  3. Herr Peter Wagner ……………………………..
  4. Herr Erhard Schneider ……………………………..
  5. Herr Wolfgang Groll ……………………………..
  6. Herr Andreas Koch ……………………………..
  7. Herr Jürgen Obst ……………………………..
  8. Herr Dietmar Obst ……………………………..
  9. Herr Steffen Fastenrodt ……………………………..
  10. Herr Stefan Räbsch ……………………………..
  11. Herr Olaf Zepper ……………………………..


51645 Gummersbach – Derschlag, den 13. Februar 2004

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